Die Amperfied connect.business erfasst Ladeenergie mit einem integrierten MID-Zähler und bietet RFID, LAN, WLAN sowie OCPP 1.6. Diese Auswahl besitzt ein 7,5 Meter langes Typ-2-Kabel und keinen integrierten FI Typ A. Die vorhandene DC-Fehlerstromerkennung ersetzt die fachgerecht auszulegende externe Absicherung nicht.
Beschreibung
Die Amperfied connect.business kann einen festen Ladeplatz mit nachvollziehbar erfassten Ladevorgängen verbinden. Der integrierte MID-Zähler und das exportierbare Ladeprotokoll sind besonders interessant, wenn die Energie für ein Firmenfahrzeug dokumentiert werden soll.
Die konkrete Auswahl trägt die Artikelnummer 00.779.2965 und EAN 4262361040538. Sie besitzt ein 7,5 Meter langes Kabel und wird ohne integrierten FI Typ A beschrieben. Bei der Planung werden diese Ausführung und die zusätzlich benötigte Installation ausdrücklich zusammen betrachtet.
Produktbeschreibung
Die Wallbox lädt über einen fest angeschlossenen Typ-2-Stecker mit bis zu 11 kW. Die tatsächliche Leistung richtet sich nach Anschluss, eingestellter Begrenzung und fahrzeugseitigem AC-Lader. Das lange Kabel bietet Spielraum bei der Position der Ladebuchse.
Der MID-Zähler dient der Energieerfassung. Ladeprotokolle lassen sich nach passender Einrichtung und abhängig vom Softwarestand exportieren. Welche Daten ein Arbeitgeber für eine Erstattung akzeptiert, wird vor der Nutzung mit der zuständigen Stelle abgestimmt.
RFID ermöglicht eine eingerichtete Freigabe des Ladevorgangs. LAN und WLAN verbinden die Wallbox mit dem vorgesehenen Netzwerk. Die lokale Weboberfläche myAMPERFIED Cockpit ergänzt die myAMPERFIED-App.
Für die Einbindung in andere Systeme stehen OCPP 1.6 und Modbus TCP zur Verfügung. Das sind technische Schnittstellen, keine Zusage einer automatischen Zusammenarbeit mit jedem beliebigen Dienst. Backend und Energiemanagement müssen zur geplanten Einrichtung passen.
Technische Daten und Eigenschaften
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Marke und Modell | Amperfied connect.business 00.779.2965 – 7,5 m, ohne integrierten FI Typ A |
| Amazon-ASIN | B0CL52LDFS |
| Modell / Artikelnummer | Amperfied connect.business / 00.779.2965 |
| EAN | 4262361040538 |
| Gewählte Kabellänge | 7,5 m |
| Ladeanschluss | Festes Typ-2-Ladekabel |
| Maximale Ladeleistung | 11 kW |
| Nennstrom laut Datenblatt | 6 bis 16 A, in 2-A-Schritten einstellbar |
| Nennspannung / Frequenz | 230 bis 400 V / 50 Hz |
| Ladebetrieb laut Hersteller | 1-, 2- oder 3-phasig |
| Energieerfassung | Integrierter MID-Zähler |
| Freigabe | Unter anderem RFID und App, passend eingerichtet |
| Netzwerk | LAN und WLAN 2,4 GHz |
| Schnittstellen | OCPP 1.6 und Modbus TCP |
| DC-Fehlerstromerkennung | 6 mA gemäß Herstellerdaten |
| FI Typ A in dieser Auswahl | Nicht integriert; externe Absicherung fachgerecht planen |
| Schutzangaben | IP54 / IK08 |
| Abmessungen laut Datenblatt | 462 × 345 × 142 mm |
Das Amperfied-Originaldatenblatt zur connect.business beschreibt Leistung, Messung und Schnittstellen. Die Original-Baumusterprüfbescheinigung ordnet Artikel 00.779.2965 der 7,5-m-Ausführung zu. Die offiziellen Amperfied-FAQ erläutern MID-Abgrenzung, Softwarefunktionen und OCPP-Betrieb.
Ladeleistung und Dokumentation getrennt planen
Elf Kilowatt sind die maximale Ladeleistung dieser Wallbox. Ein Fahrzeug mit geringerem AC-Ladevermögen nimmt entsprechend weniger auf. Auch die vom Fachbetrieb gewählte Strombegrenzung kann die nutzbare Leistung reduzieren.
Als reine Rechenhilfe entsprechen 33 kWh bei gleichbleibenden 11 kW drei Stunden. Das ist keine gemessene Ladezeit und berücksichtigt keine Ladeverluste. Für eine praktische Planung kommen Fahrzeugverhalten und ein geeigneter Zeitpuffer hinzu.
Die dokumentierte Energie ist eine andere Fragestellung als die mögliche Ladegeschwindigkeit. Für eine Erstattung zählt, ob die zugeordneten Daten und Zeiträume dem vereinbarten Verfahren entsprechen. Das wird sinnvollerweise vor der ersten Abrechnung geklärt.
Vorteile und Nutzen im Alltag
Ladevorgänge nachvollziehbar erfassen: Der MID-Zähler schafft eine konkrete Messgrundlage. Ein passend eingerichtetes Protokoll unterstützt die Zuordnung der geladenen Energie.
Einen versetzten Ladeplatz erreichen: Das 7,5-Meter-Kabel kann bei unterschiedlichen Positionen der Ladebuchse praktisch sein. Der tatsächliche Weg wird ohne Zug und Stolperstellen geplant.
Zugang über RFID organisieren: Eine eingerichtete Freigabe hilft, die Nutzung des Ladepunkts zu steuern. Karten und Berechtigungen werden nach dem vorgesehenen Verfahren verwaltet.
Netzwerkverbindung auswählen: LAN und 2,4-GHz-WLAN bieten unterschiedliche Anschlusswege. Die Wahl richtet sich nach dem vorhandenen Netzwerk am Montageort.
Voraussetzungen sowie Vor- und Nachteile
Montage, Anschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Diese prüft Netzform, Zuleitung, Absicherung und den erlaubten maximalen Ladestrom. Eine App-Einstellung ersetzt diese Auslegung nicht.
Diese Auswahl enthält keinen integrierten FI Typ A. Die integrierte DC-Erkennung von 6 mA und ein vollständig benötigter Fehlerstromschutz sind unterschiedliche Bestandteile. Der Fachbetrieb plant die externe Absicherung passend zur Originalanleitung und Installation.
Für dynamisches Lastmanagement und das im aktuellen Datenblatt beschriebene Solar Management wird ein separat erhältliches Amperfied PowerMeter benötigt. Die Wallbox allein bestätigt daher keine bereits betriebsfertige PV-Überschussregelung.
MID-Energieerfassung bedeutet laut Hersteller nicht, dass die gesamte Wallbox eichrechtskonform ist. Für ein vorgesehenes Abrechnungsverfahren wird die konkrete Eignung separat geklärt. Beim aktivierten OCPP-Betrieb läuft die Steuerung laut FAQ über das Backend und dessen App.
Vorteile
- Integrierter MID-Zähler
- 7,5-Meter-Typ-2-Kabel
- RFID sowie LAN und WLAN
- OCPP und Modbus TCP für passende Einbindungen
Grenzen
- Externe Schutzkomponenten für diese Ausführung nötig
- Messung allein bestätigt nicht jedes Abrechnungsverfahren
- Zusätzliches PowerMeter für bestimmte Energiemanagementfunktionen
- Softwarestand und gewählter Betriebsweg beeinflussen Funktionen
Kundenerfahrungen und Datengrundlage
Die Angaben beruhen auf der genauen Artikelnummer, dem Originaldatenblatt und den Hersteller-FAQ. Eigene Messungen zu Ladeleistung, Messabweichung oder Netzwerkstabilität liegen nicht vor. Herstellerfunktionen werden als solche beschrieben.
Hilfreiche Erfahrungen nennen Kabellänge, FI-Ausführung, Softwarestand und Backend. Berichte zu connect.home, connect.solar oder einer Variante mit integriertem FI lassen sich nicht vollständig auf diese Auswahl übertragen.
Häufige Fragen zu Amperfied connect.business 00.779.2965 – 7,5 m, ohne integrierten FI Typ A
Welche Kabellänge gehört zu diesem Artikel?
Die Artikelnummer 00.779.2965 bezeichnet die connect.business mit 7,5 Meter langem Ladekabel.
Ist der FI Typ A integriert?
Die konkrete Auswahl ist ohne integrierten FI Typ A angegeben. Die externe Absicherung wird vom Elektrofachbetrieb geplant.
Ist ein MID-Zähler enthalten?
Ja. Die connect.business besitzt einen integrierten MID-Energiezähler.
Ist damit jede Abrechnung automatisch möglich?
MID-Messung und ein vollständig geeignetes Abrechnungssystem sind unterschiedliche Dinge. Das erforderliche Verfahren wird mit der zuständigen Stelle abgestimmt.
Funktioniert PV-Überschussladen allein mit der Wallbox?
Das aktuelle Datenblatt nennt dafür ein separat erforderliches Amperfied PowerMeter und eine passende Einrichtung.
Vergleich mit ähnlichen Produkten
Eine einfache Wallbox ohne MID-Zähler setzt andere Schwerpunkte. Die connect.business ist interessant, wenn nachvollziehbare Messung und Protokolle Teil des Bedarfs sind. Der tatsächlich geforderte Nachweis entscheidet über den Nutzen.
Eine connect.business mit integriertem FI Typ A ist eine andere Bestellvariante. Beim Vergleich werden deshalb nicht nur Kabel und Gehäuse, sondern auch die gesamte benötigte Installation gegenübergestellt.
Anwendungsbeispiele
Ein Firmenfahrzeug zu Hause laden: Kläre vorab, welche Energie- und Zeitangaben benötigt werden. Richte Zuordnung und Export entsprechend ein und prüfe einen ersten Probeladevorgang.
Den festen Ladeplatz planen: Miss den Kabelweg zur Ladebuchse und wähle mit dem Fachbetrieb Montageort und Zuleitung. Berücksichtige eine geordnete Ablage des Kabels.
Ein Energiemanagement ergänzen: Prüfe unterstützte Schnittstellen und die benötigten Zusatzgeräte. Plane das PowerMeter und die passende Konfiguration für den gewünschten Betriebsmodus ein.
Fazit
Die Amperfied connect.business verbindet einen festen 11-kW-Ladepunkt mit MID-Energieerfassung und mehreren Kommunikationswegen. Die 7,5-Meter-Auswahl bietet zusätzlichen Spielraum am Stellplatz.
Mit geklärtem Dokumentationsbedarf und einer fachgerecht geplanten externen Absicherung lässt sich diese Variante gezielt auswählen. Messung, Softwareeinrichtung und Elektroinstallation werden dabei als zusammengehörige Voraussetzungen betrachtet.
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