Sonnenstrom am eigenen Stellplatz nutzen: Die Heidelberg connect.solar verbindet bis zu 11 kW AC-Ladeleistung mit integrierter Phasenumschaltung, App und RFID. Dieses Angebot umfasst die Ausführung 00.779.3056 mit fünf Metern Typ-2-Kabel. Für die eigene PV-Überschussregelung wird ein passendes, separat erhältliches Amperfied PowerMeter benötigt.
Beschreibung
Das Auto steht zu Hause, während die Solaranlage Strom liefert: Genau diese Zeit lässt sich mit einer passend eingerichteten Solar-Wallbox sinnvoll nutzen. Die Heidelberg connect.solar verbindet den festen Ladeplatz mit einer Regelung für den verfügbaren PV-Überschuss. So können die eigenen Sonnenstunden stärker in den Ladealltag einfließen.
Besonders interessant ist die integrierte Phasenumschaltung. Sie erweitert die Möglichkeiten, kleinere Überschüsse zum Laden zu verwenden. App, lokale Weboberfläche und RFID ergänzen den Ladeplatz um bequeme Bedienung und eine gezielte Zugangsfreigabe.
Produktbeschreibung
Die angebotene Ausführung trägt die Artikelnummer 00.779.3056 und besitzt ein festes fünf Meter langes Typ-2-Kabel. Die offizielle Variantenbescheinigung ordnet genau diese Nummer der connect.solar mit 5-m-Kabel zu. Die maximale AC-Ladeleistung beträgt 11 kW.
Die Station verbindet sich über LAN oder das dokumentierte 2,4-GHz-WLAN mit der passenden Netzwerkumgebung. Die myAMPERFIED-App dient der vorgesehenen Steuerung und Überwachung. Für weitere Einstellungen steht das myAMPERFIED Cockpit im lokalen Netzwerk bereit.
Die Solarregelung benötigt eine passende Messung am Gebäudeanschluss. Das separat erhältliche Amperfied PowerMeter liefert die dafür erforderlichen Werte. Die Wallbox kann damit den verfügbaren Überschuss bei ihrer Regelung berücksichtigen. Ein externer kompatibler HEMS-Aufbau lässt sich über die vorgesehenen Schnittstellen gesondert planen.
RFID unterstützt die Freigabe für berechtigte Personen. Eine Frontbeleuchtung zeigt den Betriebszustand, und ein Halter bietet einen vorgesehenen Platz für den Ladestecker. Solche Details helfen, den wiederkehrenden Ablauf am Stellplatz geordnet einzurichten.
Technische Daten und Eigenschaften
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Marke und Modell | Heidelberg AMPERFIED connect.solar – 00.779.3056, 5 m |
| Amazon-ASIN | B0CCW3XBC6 |
| Hersteller / Modell | Heidelberg AMPERFIED connect.solar |
| Genaue Artikelnummer | 00.779.3056 |
| Maximale AC-Ladeleistung | 11 kW |
| Fahrzeuganschluss | Typ 2; festes 5-m-Kabel |
| Nennspannung / Frequenz | 230 bis 400 V / 50 Hz |
| Nennstrom laut Datenblatt | 6 bis 16 A, in 2-A-Schritten einstellbar |
| Phasenumschaltung | Integrierte ansteuerbare Umschaltung |
| Solarregelung | PV-Überschussladen mit passendem Amperfied PowerMeter |
| Messzubehör | Separat erhältlich |
| Bedienung und Freigabe | myAMPERFIED-App, Cockpit und RFID |
| Netzwerk | LAN und 2,4-GHz-WLAN |
| Systemschnittstellen | Modbus TCP, OCPP 1.6 und RS485 laut Datenblatt |
| Fehlerstromerkennung | 6 mA DC; vollständiges Schutzkonzept fachgerecht auslegen |
| Gehäuse | IP54 / IK08 |
| Betriebstemperatur laut Datenblatt | −25 bis +40 °C |
Das connect.solar-Originaldatenblatt beschreibt Lade-, Solar- und Netzwerkfunktionen. Die offizielle Variantenbescheinigung nennt 00.779.3056 ausdrücklich mit fünf Metern Kabel. Das genaue Angebot führt das PowerMeter als separat erforderliches Zubehör auf.
Mehr nutzbare Ladephasen mit der Sonne
Beim dreiphasigen Laden liegt die technisch übliche Mindestleistung höher als beim einphasigen Betrieb. Die Phasenumschaltung schafft deshalb Spielraum, wenn der verfügbare Überschuss im Tagesverlauf schwankt. Das Angebot nennt einen möglichen Start bei rund 1,4 kW PV-Überschuss im geeigneten einphasigen Betrieb.
Entscheidend ist der Überschuss nach dem übrigen Verbrauch im Haus. Wenn etwa Kochfeld oder andere größere Verbraucher laufen, bleibt von derselben PV-Erzeugung weniger zum Laden übrig. Die passende Messung gibt der Regelung die Grundlage, solche Veränderungen zu berücksichtigen.
Wie viel Energie während einer Standzeit in die Batterie gelangt, hängt von Sonne, Hausverbrauch, Fahrzeugeigenschaften und Einstellungen ab. Besonders gut passt das Konzept zu Fahrzeugen, die regelmäßig während heller Tagesstunden am eigenen Stellplatz stehen. Eine feste jährliche Ersparnis lässt sich daraus nicht allgemein ableiten.
Die maximalen 11 kW stehen nur zur Verfügung, wenn Fahrzeug und freigegebene Installation dies unterstützen. Für die Planung lohnt sich daher der Blick auf den täglichen Nachladebedarf und die vorhandene Standzeit. Auch kleinere Leistungen können über längere Zeit einen hilfreichen Beitrag leisten.
Vorteile und Nutzen im Alltag
Eigene Sonnenstunden zum Laden einplanen: Eine passende Überschussregelung verbindet die PV-Anlage mit dem Ladebedarf des Fahrzeugs. Das macht vorhandene Standzeiten zu einer interessanten Gelegenheit für selbst erzeugten Strom.
Auf wechselnde Überschüsse reagieren: Die integrierte Phasenumschaltung erweitert den nutzbaren Bereich. Damit können auch kleinere geeignete Überschüsse in die Ladeplanung einfließen.
Den Ladeplatz bequem bedienen: App und lokale Weboberfläche bieten die vorgesehenen Bedien- und Informationswege. RFID ergänzt die Freigabe für den gewünschten Nutzerkreis.
Die Installation gezielt erweitern: Dokumentierte Schnittstellen und Lastmanagementfunktionen bieten Ansatzpunkte für passende Gesamtsysteme. So können zusätzliche Anforderungen bei der Fachplanung berücksichtigt werden.
Voraussetzungen sowie Vor- und Nachteile
Ein Elektrofachbetrieb plant und installiert den gesamten Anschluss. Dazu gehören Leitungen, Erdung, Leitungsschutz, erforderlicher Fehlerstromschutz und die passende Konfiguration. Diese 00.779.3056-Ausführung wird nicht mit dem optional integrierten RCD anderer Varianten gleichgesetzt. Die dokumentierte DC-Erkennung ist Bestandteil des vollständigen Schutzkonzepts.
Für die eigene PV-Überschussregelung und dynamisches Lastmanagement ist das passende zusätzliche PowerMeter erforderlich. Messpunkt, Kommunikation und Softwarestand werden mit der Wallbox abgestimmt. Bei einem externen HEMS muss die tatsächlich unterstützte Einbindung geprüft werden. Eine vorhandene PV-Anlage allein aktiviert keine fertige Regelung.
Prüfe Montageort, Fahrzeugbuchse und Kabelweg gemeinsam. Die fünf Meter sollen ohne Zug reichen; Kabel und Stecker werden geschützt abgelegt. Netzwerkverbindung und RFID-Berechtigungen werden bei der Inbetriebnahme eingerichtet. Standortbezogene Anschluss- und Freigabebedingungen klärt der ausführende Fachbetrieb.
Vorteile
- Integrierte Phasenumschaltung für die Solarregelung
- Bis zu 11 kW AC-Ladeleistung
- Festes fünf Meter langes Typ-2-Kabel
- App, lokale Oberfläche und RFID
- Dokumentierte LAN-, WLAN- und Systemanbindung
Grenzen
- Fachgerechte Elektroinstallation erforderlich
- Passendes Messzubehör separat nötig
- Fahrzeug und Standort bestimmen die nutzbare Ladeleistung
- Solarertrag und Standzeiten beeinflussen den praktischen Nutzen
Kundenerfahrungen und Datengrundlage
Die Beschreibung verwendet das konkrete Angebot und die Originalunterlagen der connect.solar. Eigene Lade-, Schutzfunktions- oder Ersparnismessungen liegen nicht vor. Aussagekräftige Erfahrungen nennen die genaue Kabelvariante, Fahrzeugmodell, Messzubehör und verwendete Betriebsart.
Häufige Fragen zu Heidelberg AMPERFIED connect.solar – 00.779.3056, 5 m
Welche Kabelausführung ist hier beschrieben?
Die Artikelnummer 00.779.3056 steht für die connect.solar mit festem fünf Meter langem Typ-2-Kabel.
Ist das PowerMeter in diesem Angebot enthalten?
Das genaue Angebot beschreibt es als separat erhältliches Zubehör. Für die eigene PV-Überschussregelung muss die passende Messung zusätzlich vorgesehen werden.
Wozu dient die Phasenumschaltung?
Sie ermöglicht den vorgesehenen Wechsel zwischen Ladephasen-Konfigurationen und erweitert damit die Nutzung kleinerer geeigneter Solarüberschüsse.
Lädt jedes Auto mit 11 kW?
Das hängt vom AC-Lader des Fahrzeugs und der freigegebenen Installation ab. Die Wallbox bietet maximal 11 kW.
Ist ein FI Typ A in dieser Variante enthalten?
Ein integrierter RCD wird für andere gesonderte Varianten aufgeführt. Für 00.779.3056 muss der Elektrofachbetrieb das erforderliche vollständige Schutzkonzept auslegen.
Vergleich mit ähnlichen Produkten
Eine einfache Wallbox stellt einen festen Ladeanschluss bereit. Die connect.solar ergänzt Messintegration, Solarregelung und Phasenumschaltung. Das ist besonders interessant, wenn das Fahrzeug regelmäßig zu Zeiten mit eigener PV-Erzeugung angeschlossen werden kann.
Innerhalb der connect series unterscheidet sich die Ausstattung nach Modell und Artikelnummer. Varianten mit längerem Kabel, zusätzlichem RCD oder MID-Zähler werden gesondert betrachtet. Hier stehen die Solarversion und das fünf Meter lange Kabel im Mittelpunkt.
Anwendungsbeispiele
Das Auto während der Sonnenstunden anschließen: Plane wiederkehrende Standzeiten tagsüber ein. Beobachte nach der Einrichtung, wie sich Überschuss und Ladeverlauf über diese Zeit entwickeln.
Die vorhandene PV-Anlage einbeziehen: Lass Messpunkt und passende PowerMeter-Anbindung gemeinsam planen. Danach wird die Regelung mit realem Hausverbrauch und Fahrzeug geprüft.
Den Familienladeplatz organisieren: Lege die gewünschten RFID-Berechtigungen fest und wähle eine gut erreichbare Montageposition. Eine geordnete Kabelablage erleichtert die tägliche Nutzung.
Fazit
Die Heidelberg connect.solar 00.779.3056 bringt Sonnenstrom und Heimladen auf einen gemeinsamen Weg. Integrierte Phasenumschaltung, App-Bedienung und das feste 5-m-Kabel bilden eine vielseitige Grundlage für einen passend vorbereiteten Ladeplatz.
Mit zusätzlicher geeigneter Messung und fachgerechter Einrichtung lässt sich der Ladealltag stärker auf die eigene PV-Erzeugung abstimmen. Besonders attraktiv wird das, wenn das Auto die hellen Stunden regelmäßig zu Hause verbringt.
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